Entwicklung vom Fußballverein zum Großverein mit 14 Abteilungen

Der TSV Eintracht Karlsfeld wurde im Jahre 1949 von fußballbegeisterten jungen Männern gegründet. Die eigentliche Gründungsversammlung fand zwar erst am 04.01.1950 statt, jedoch bereits am 21.10.1949 wurde der Verein Mitglied im Bayerischen Landessportverband.

In den ersten 13 Jahren drehte sich im Verein alles nur um Fußball. Die Gründung weiterer Abteilungen stand dann in unmittelbarem Zusammenhang mit der Errichtung von Gebäuden und Freiflächen, die Grundlage für eine sportliche Betätigung boten. Nach Errichtung der Turnhalle an der Krenmoosstraße gründeten am 15.01.1963 Turner und am  06.06.1963 Tischtennisspieler eigene Abteilungen. 

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Sportanlage an der Jahnstraße kamen am 21.02.1969 die Leichtathleten als  nächste Abteilung hinzu. Durch den Verlust ihrer Sportstätte schlossen sich die Handballer des TSV München-Gerberau  am 1.5.1970 dem TSV an. Begeisterte Ski- und Bergsportler gründeten am 4.12.1970 eine eigene Abteilung. 

Der Bau des Karlsfelder Hallenbades bot die Grundlage für die Gründung der Schwimmabteilung am 21.04.1971. Freunde der asiatischen Kampfsportart Taekwondo gründeten im Sept. 1974 eine eigene Abteilung. Die aufkommende Begeisterung für den Tennissport veranlasste einige entschlossene Tennisspieler, denen sich viele Gleichgesinnte  anschlossen, bereits vor der Errichtung eigener Platze, am 13.10.1974 eine Abteilung zu gründen. Die Gründung der weiteren Abteilungen war der Wille zur Eigenständigkeit einzelner Gruppen aus verschiedenen Abteilungen. 

Vielseitige Handballspieler riefen im August 1989 das TSV-Brettl als eigene Abteilung ins Leben. Die Volleyballspieler und die Tänzer verabschiedeten sich am 03.03.1983 und 10.08.1983 aus der Turnabteilung und beschlossen eigene Abteilungen, um ihrer Sportart bessere Möglichkeiten zu eröffnen. Nachdem sich immer mehr Leichtathleten dem Triathlonsport zuwandten und weitere Interessenten vor der Tür standen, entstand für diese Sportler eine eigene Abteilung. 

Das bisher letzte Kind der Turnabteilung ist die am 5.4.1993 gegründete Badmintonabteilung, welcher erst der Bau der Franz-Schiebl-Sporthalle die Möglichkeit einer sportlichen Zukunft eröffnete. 

Mitgliederentwicklung und Sportstätten

Eng verbunden mit der Gründung der Abteilungen stieg auch die Zahl der Mitglieder unseres Vereins an. Die statistischen Zahlen (soweit sie noch zur Verfügung stehen) zeigen deutlich die ursächliche Wirkung von Sportstätten (Turnhalle a. d. Krenmoosstraße 1962, Sportanlage an der Jahnstraße 1969, Hallenbad 1971, Großturnhalle 1974 und 8 Tennisplätze 1975/76) auf den Sportbetrieb und damit auch auf die Mitgliederentwicklung. 

Von 1970 bis 1975 entwickelte sich der TSV innerhalb von 5 Jahren vom kleineren Verein zum Großverein. Dagegen wirkte sich die Franz-Schiebl-Sporthalle (Eröffnung 1990) nur bedingt auf den Mitgliederstand aus. Die Hallenflächen und übrigen Räume boten neben der Chance, das Sportangebot insgesamt zu optimieren, vor allem aber die Möglichkeit, vorhandene Kapazitätsengpässe zu schließen. 
Den letzten großen Mitgliederzuwachs gab es durch den Bau weiterer vier Tennisplätze im Jahre 1995, seit 1997 stagnieren die Zahlen auf hohem Nivau bei ca. 4200 Mitgliedern.

Im Zeitraum von März 2020 bis Juni 2021konte das Angebot in Folge der Pandemie-Beschränkungen nur eingeschränkt aufrecht erhalten werden. Etliche Mitglieder sind ausgetreten, was uns aber besonders hart getroffen hat, war der Unstand, dass kaum Neueintritte zu verzeichnen waren. Somit hat sich der Mitgliederstand im Sommer 2021 bei ca. 3500 Mitgliedern eingependelt. 

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