Aktion "Springkraut" von TSV Ü55aktiv und dem Bund Naturschutz

Zur diesjährigen zweiten Aktion zur Reduzierung des Springkrauts hatten sich am 04.08.2012 12 Teilnehmer eingefunden. Wer das Team verstärken möchte, hat nächstes Jahr wieder Gelegenheit, an einer Aktion teilzunehmen.

Termin: Wird Anfang 2018 bekannt gegeben - Treffpunkt um 09:00 Uhr am Hallenbad-Parkplatz in Karlsfeld!

Ausrüstung: Fahrrad, Arbeitskleidung (wenn möglich langärmlig), Garten-Handschuhe und evtl. Gummistiefel 

Warum findet die Aktion in Karlsfeld statt?

Verbreitung

Das Drüsige Springkraut stammt ursprünglich aus dem westlichen Himalaya, wo man es bis 3.000 m Höhe über Meer findet. Die Art wurde in Europa als Zier- und Bienenpflanze eingeführt und ist in Ländern Nord- und Westeuropas (bis Südfrankreich) sowie in Grossbritannien auf der Liste der sich mit bedrohlicher Geschwindigkeit verbreitenden schädlichen Arten und wird vielerorts bekämpft. 

Gefahren

Die Art ist sehr konkurrenzfähig, raschwüchsig und die grosse Samenproduktion sorgt für zahlreichen Nachwuchs. Das Drüsige Springkraut ist auf der prioritären Liste der EPPO (European Plant Protection Organization) als besonders schädliche gebietsfremde Art aufgeführt.

Natur: Die Art breitet sich sehr rasch dank dem Schleudermechanismus der Frucht aus. Dichte Bestände des Springkrautes führen zu einer Verarmung der Begleitvegetation. In Wäldern verhindert es die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern. Entlang von Gewässern verdrängt es die einheimische Ufervegetation mit der Folge, dass nach Absterben der Stängel im Herbst offene Stellen ohne lebendes Wurzelwerk entstehen, die von Erosion gefährdet sind.

Vorbeugung und Bekämpfung

Vorbeugend sollte auch im Garten das Drüsige Springkraut entfernt werden und die Art sollte keinesfalls mehr als Bienenpflanze verwendet werden.

Das Drüsige Springkraut hat ein relativ kleines, oberflächiges Wurzelwerk. Die Art kann leicht ausgerissen werden – am besten kurz vor der Blütenbildung, damit alle Pflanzen gut sichtbar sind und damit keine Samen verbreitet werden. Die Stängel von zurückgelassenem Material können noch im gleichen Jahr an den Knoten wurzeln und eine neue Pflanze mit Blüten bilden. Das entfernte Pflanzenmaterial muss richtig entsorgt werden. 

Quelle: www.infoflora.ch


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Udo Hattwig

 

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