Kindertriathlon Schongau

Der vierte Wettberwerb im Rahmen des Obb-Kids Cup fand am 26.05.2012 in Schongau statt. Auch hier haben ein paar unserer Schüler und Jugendliche mitgemacht. Die Ergebnisse findet Ihr unter weiter...

Und nun auch eine Erlebnisbericht von Gregor. Man könnte auch sagen ein Abenteuererlebnisbericht...

Mein Triathlon in Schongau

Der Schongauer Triathlon ist im allgemeinen sehr schön, das habe ich auch von meinen Trainern erfahren und das hat dazu geführt dass ich teilnahm und somit auch zum schreiben dieses Berichtes.

Erst mal fange ich wohl damit an, dass Peter mir sein Cross Bike für den Schongauer Triathlon geliehen hat, aus dem Grund weil ich zwar auch ein Fahrrad außer meinem Rennrad habe, das kann man aber im Prinzip nicht als Rad bezeichnen, eher als 30 Kilo Klotz.

Also hat Peter mir sein Bike am Donnerstag vor dem Rennen mit ins Training gebracht da konnte ich es erst einmal testen. Alles super.

Am Freitag wollte ich also das Fahrrad in mein Auto laden. Die erste Überraschung: Es passte nicht ins Auto, einen Radständer hatte ich noch nicht da ich ja noch nicht so lange in der „Karlsfelder-Triathlon Gang“ dabei bin, wie einige vielleicht wissen.

Ihr fragt euch sicher wie ich das bei den anderen Triathlons gemacht habe, wir hatten einen anderen Wagen, der aber leider ein paar Tage zuvor den Geist aufgegeben hat. Leihweise fuhren wir also mit dem Auto meines Opas herum, und da wiederum passte das Bike von Peter nicht rein, auch nicht wenn man beide Reifen wegnahm, allein wegen dem breiten Lenker, noch dazu fiel uns beim Reinladen auf dass die Reifen doch ziemlich dünn waren: immerhin sind in Schongau nur mindestens 1,5 Zoll erlaubt.

Nachgemessen und nachgeschaut : 1,35 Zoll, was nun ??

Ein zusätzliches Problem war aufgetreten: Moritz lud mich ein paar Tage zuvor ein mit ihm und Jens auf seine Hütte am Aachensee zu fahren, da wir dort aber auch ein wenig Sport treiben wollten, brauchte ich mein Rennrad in Tirol.

In aller Ratlosigkeit rief ich also Familie Köpf an die auch zum Schongauer Triathlon fuhren ein kurzes Telefonat mit der Mutter von Christoph und das eine Problem war gelöst, sie Transportierten das Rad nach Schongau. So nun das zweite Problem, dass aber mindestens genauso wichtig war wie das erste : Die Reifen.

Ich rief Moritz an der sagte ich soll Jens anrufen, also rief ich Jens an, der seinen Bruder Heiko wiederum anrief um ihn zu fragen ob er mir sein Mountainbike leihen würde. Das war kein Problem, ich fuhr zu Jens Haus, holte das Bike, fuhr damit zu Christoph der zum Glück in der Nähe wohnte.

Nun musste ich nun noch irgendwie mein Rennrad nach Tirol bringen, das ging mit dem geliehenen Auto wenn man die beiden Räder des Fahrrads abmachte.

Nächster Morgen : Der große Tag !

Spitze vorbereitet ging ich an den Start zum Schwimmen.

300 m waren zu absolvieren, ich ging ziemlich schnell an, was belohnt wurde: Als zweiter mit einer Zeit von 04:02,00  stieg ich aus dem Wasser. Zwischen dem Schwimmen und dem Radfahren war eine Pause, die ich aber gut vertragen konnte.

Mit dem Rad startete ich also als zweiter, meine Strecke: 7 km.

Mit dem Mountainbike ging es erst krass nach oben, dann ein wenig auf Teer und anschließend in den Wald, jetzt kam die von allen Teilnehmern gefürchtete Stelle, ein steiler Berg nach unten.

Mit ein wenig rutschen gut überstanden, der Rest der Strecke ging      über Stock und Stein herunter. Noch einmal der gefürchtete Berg und schon war ich am Ende der Radstrecke angekommen. 6. schnellste Radzeit war für meine Verhältnisse in Ordnung da ich erst mit dem Fahrrad fahren im Sportlichen Sinne angefangen hatte.

Das Laufen verlief super!!

Auf einem harmlosen Singletrail konnte man gut Gas geben, mit der 3. schnellsten Laufzeit kam ich ins Ziel.

Jetzt bin ich gerade am Aachensee, gestern nach dem Wettkampf wollten wir zwar noch in den See gehen, der war aber selbst mit Neo zu kalt.

Heute waren wir auch schon fleißig, 63 km mit dem Rennrad, davon eine Stunde den Berg rauf und mit einem Höllentempo von 78 km/h wieder runter.

Bis Montag also Morgen bleiben wir noch hier.

Ich denke es war die viele Aufregung wert, bis zum nächsten Bericht,

Gregor

2012ErgebnisseSchongau500

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