14.06.2015 - Damen Bayernliga in Kulmbach

 

Karlsfelder Mädels zeigen Durchhaltevermögen und bewähren sich in der Hitzeschlacht von Kulmbach!  

Was für ein Rennen! Heiße 30 Grad, 21,3 Grad im Trebgaster Badesee und damit gerade noch Schwimmen mit Neopren erlaubt - und eine Radstrecke, die es mit zahlreichen Wellen ganz schön in sich hat. Damit nicht genug, anschließend waren noch 4 Runden in der Kulmbacher Altstadt und durch den schattigen Biergarten der Mönchshof Brauerei zu absolvieren – doppelte Qual für durstige Triathletenkehlen. 

Voller Tatendrang machten wir uns zu viert auf ins schöne Oberfranken, für Stefanie Starp und mich sollte es die erste Olympische Distanz werden. Die Premiere gerockt hat dann nur Steffi, die sich mit einer Spitzenzeit von 2:26h den zweiten Platz in der Einzelwertung der Bayernliga sicherte. Ich konnte leider gar nicht erst an den Start gehen, eine hartnäckige Erkältung mitten in der Saison hat mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. So mussten die Mädels ohne viertes Streichergebnis ins Rennen gehen und mir blieb nur: Daumen drücken, dass alle gut durchkommen. 

Und das war in diesem Rennen bitter nötig! Diese neue Damenmannschaft, die vor wenigen Wochen über die Sprintdistanz in Waging am See erstmals zusammen an den Start ging, ist mittlerweile eng zusammengewachsen. 

Das zeigte sich in Kulmbach, wo es über die Olympische Distanz ging, dann am Mannschaftsergebnis: 5. Platz gesamt! Möglich wurde dies vor allem durch ein unfassbar schnelles Rennen von Steffi, die beim Schwimmen noch im guten vorderen Mittelfeld aus dem Wasser kam, sich aber auf der Radstrecke bereits weit nach vorne arbeiten konnte, bis sie schließlich bei ihrer Paradedisziplin – dem Laufen – trotz großer Probleme in der Hitze mit einer Laufzeit von 44:58 Minuten ordentlich vorlegte. 

Anja hatte sichtlich Spaß auf ihrer zweiten Olympischen Distanz, war beim Schwimmen im vorderen Drittel dabei, konnte beim Radfahren gut mithalten und lieferte ebenfalls eine gute Laufzeit ab. Zur Zitterpartie wurde das Rennen für Patrizia, die bereits beim Schwimmen Probleme mit dem Rücken bekam, sich unter großen Schmerzen über die Radstrecke kämpfte und beim Laufen wirklich alles gab, damit die Mannschaft nicht mit nur zwei gewerteten Startern den letzten Platz belegte – schon das Zuschauen tat weh und die mitgereisten Fans aus Familie und Freundeskreis standen trommelnd und mit gequetschten Daumen an der Laufstrecke und fieberten mit. 

Was soll ich sagen: Steffi musste ich bei den Sanitätern abholen und Patrizia konnte kaum noch stehen, als sie im Ziel ankam. Doch spätestens als die Ergebnislisten hingen und wir staunend unseren 5. Platz erspähten, waren alle Schmerzen vergessen, Steffi hatte sich bereits ihren obligatorischen Kuchenteller gesichert und der Jubel im Team war groß! 

Fazit: nächstes Mal wieder mit 4 gesunden Mädels an den Start – in der Wertung kanns weiterhin so bergauf gehen :-)

Uli für die Mannschaft

Zurück ...