Schneeschuhwanderungen in den Dolomiten

Gegen 15.00 Uhr traf das Groß der Teilnehmer im Gasthof Huber, der uns schon im letzten Sommer als Herberge diente, ein und nachdem alle ihre Zimmer bezogen und den Ort erkundet hatten, setzten wir uns in der Gaststube zusammen um die Tour für den nächsten Tag zu besprechen. Da der Wetterbericht für Samstag Schnee und Regen angesagt hatte entschlossen wir uns, in Absprache mit unseren Wanderführer Pepe auf den Strudelkopf zu wandern, eine Tour, die auch bei schlechtem Wetter möglich wäre.

Am nächsten Morgen fuhren wir um 09.00 Uhr mit zwei Bussen Richtung Plätzwiese. Dort am Parkplatz angekommen bereiteten wir uns auf die Tour vor und machten uns auf den Weg Richtung Dürnsteinalm. Fini, Hedi und Frank wollten die Loipen ausprobieren und verabschiedeten sich beim Gasthaus Plätzwiese von uns. Als wir an der Dürnsteinalm (2040m) ankamen und unsere Schneeschuhe anschnallten, fing es an zu Schneien. Zügig stapften wir durch den weichen Schnee auf der noch gut erkennbaren Spur hinauf Richtung Strudelkopf (2307m), den wir nach etlichen Verschnaufpausen gegen Mittag erreichten. Lange konnte man sich aufgrund der Witterung beim Gipfelkreuz nicht aufhalten und so machten wir uns gleich nach dem Gipfelfoto wieder auf den Rückmarsch. Gegen 14.30 Uhr kamen wir beim Gasthaus Plätzwiese an, wo uns schon unsere drei Loiperer erwarteten. Nachdem sich alle gestärkt und aufgewärmt hatten, marschierten wir  zurück zum Parkplatz und fuhren gegen 16.00 Uhr nach Schmieden zurück.

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Für Sonntag hatte der Wetterbericht Schneefall bis 1400 m angesagt. Darum entschieden wir uns zu einer Tour, die von unseren Gasthaus (1222m) aus  entlang des Stollabaches bis hinauf zum Gasthof Brüggele (1491m) führte. Auch unsere drei Langläufer entschieden sich für diese Tour. Wie üblich um 09.00 Uhr ging es von der Wiese vor dem Gasthaus zuerst durch unverspurten, aber recht schweren Schnee bis zum Stollabach und dann auf der Westseite neben der Loipe entlang durch den Wald hinauf Richtung Brüggele. Man musste höllisch aufpassen, denn nur ein kleiner Tritt neben die Spur und schon versank man bis übers Knie im tiefen Schnee. Entgegen der Wetterprognose lichteten sich die zunächst noch tief hängenden Wolken immer mehr und bis wir gegen Mittag den Gasthof erreichten, lugte schon ab und zu die Sonne durch. Gerade als wir unsere Schneeschuhe vor der Wirtschaft ablegten, kamen auch unsere  Langläufer, die eine gute Stunde nach uns gestartet waren, am Parkplatz an und wurden von uns mit großem Hallo empfangen. Bei strahlendem Sonnenschein traten wir gegen 14.00 Uhr gemeinsam den Rückweg an. Dieses Mal ging es auf der Ostseite des Baches fast immer im Sonnenschein den Berg hinab und um 16.00 erreichten alle unser Zuhause.

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Für die Tour am letzten Tag unsers Aufenthalts beachteten wir den Wetterbericht nicht mehr. Wir entschlossen uns zu einer Höhenwanderung zwischen den Sextener Dolomiten und den Karnischen Alpen. Bei strahlendem Sonnenschein marschierten wir (dieses Mal fehlte nur Hedi, die das Langlaufen nicht lassen konnte) gegen 10.00 Uhr vom Parkplatz am Kreuzbergpass (1636m) einen wunderschönen Winterwanderweg hinauf bis zur Alpe-Nemes-Hütte (1877m). Und weil es gar so schön war, kürzen wir immer wieder die langen Serpentinen durch den tiefen, noch unberührten Schnee ab. In der Hütte ließen wir uns gegen 12.30 Uhr zur wohl verdienten Jause nieder und weil es uns so geschmeckt hatte, spielte uns der Wirt noch auf seiner Ziach auf. Leider hieß es dann rasch aufbrechen, denn das Wetter hatte sich schlagartig geändert und beim Verlassen der Hütte blies uns ein kräftiges Schneegestöber um die Nase. Nach gut eineinhalb Stunden standen wir wieder auf dem Parkplatz und fuhren zurück zum Gasthaus.

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Ja, nun waren unsere drei Tage Schneeschuhwandern vorbei und am nächsten Tag, nach dem Frühstück nahmen wir schweren Herzens Abschied. Von der Wirtin Renate, vom Koch Christian, vom Wanderführer Pepe und von seinem treuen Weggefährten Rocki, der uns auch jetzt im Winter immer den richtigen Weg gezeigt hat.

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