Rundwanderung an der Traun 2020

Da der Wetterbericht für die Alpen ständig Gewitter voraussagte, konnten wir die geplante Wanderung zur Mariandlalm nicht durchführen und so entschlossen wir uns einen Tourenvorschlag der Dachauer Rundschau ersatzweise auszugehen.

Um 10:45 trafen auch die Letzten am Parkplatz an der Baumburger Straße bei Altenmarkt ein und so konnten wir unsere Tour beginnen. Zuerst ging es ein Stück durch Altenmarkt bis wir an die Traun kamen und diese auf einer Eisenbahnbrücke überquerten. Dann folgten wir dem Weg Richtung Nock und kamen dabei an der ehemaligen Landesgrenze von Bayern und Österreich vorbei.

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Kurz vor der Ortschaft Nock bogen wir rechts in den Malefitzweg ein und folgten diesen Richtung Stein an der Traun. Nach ca. 500 m machten wir an der Kalvarienkapelle eine kurze Rast.

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Und weiter ging‘s auf dem Malefitzweg bis wir kurz vor Burgberg diesen verließen und auf einem schmalen Weg zur Traun hinab stiegen. Am Ortsrand von Burgberg erwartete uns eine furchterregende Gestalt - ein Galloway - Bulle, der seine Kuh und sein Kalb bewachte.

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Gott sei Dank stand er auf der anderen Seite des Zauns, sonst hätte er mit seinen ausladenden Hörnern gleich zwei von uns auf einmal aufspießen können. Weiter ging‘s durch Burgberg und der Traun entlang bis zum Tor des Internats der Schlossanlage Stein. Dort überquerten wir den Mühlbach und umrundeten auf einem schmalen Steig entlang der Traun das riesige Sägewerk bei Stein. Nun waren es nur noch ein paar Meter, bis wir die Terrasse des Brauereigasthofs Martini erreichten auf der wir uns zur Mittagsrast niederließen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Kaffeerösterei vorbei und beschlossen, diese nach dem Besuch der Burg Stein zu inspizieren.

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Nach der Mittagspause stiegen wir gut gestärkt hinauf zur Burg Stein. Leider gab es zurzeit wegen Corona keine Führungen und so umrundeten wir nur das alte Gemäuer, stiegen wieder hinab und nahmen den zweiten Hotspot in Angriff: die Kaffeerösterei. Schon als wir um  die Ecke beim Mühlbach bogen, stieg uns der Duft von frisch geröstetem Kaffee in die Nase und wie wir die Rösterei betraten konnte Keiner der Frage nach einem Cappuccino oder Esspresso widerstehen.
 
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Man sah es dem Besitzer richtig an, dass es ihm freute, unsere Neugier bei jeder Frage zu befriedigen. Gerne zeigte und erklärte er uns wie aus den grünen Bohnen durch die verschiedenen Röstungen das beste Aroma des Kaffes herauszuholen ist. Als wir nach gut einer Stunde die Rösterei verließen, waren alle reicher. Wir um das bekommene Wissen und er um den verkaufen Kaffee.
Weiter ging es nun mit unsere Wanderung. Zuerst eine Strecke durch die Ortschaft bis wir wieder an die Traun kamen und dann an dieser weiter durch den Auwald Richtung Sankt Georgen. Bei einer Lichtung wo die Traun einen Bogen machte ließen wir uns auf der Kiesbank zu einer Rast nieder und manche steckten ihre Füße bis zu den Waden ins kühle Nass, einer sogar bis zum Hals.
 
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Langsam wurde es spät und so machten wir uns wieder auf den Weg. Nach einer guten Stunde erreichten wir die Brücke bei Sankt Georgen, die uns wieder auf die andere Seite der Traun führte. Nach einem steilen Anstieg auf der Teerstraße erreichten wir den Weiler Irsing und von da aus wanderten wir auf Feld- und Waldwegen zurück zum Koster Baumburg wo einige die Kirche des Kosters und die anderen den Biergarten  des Bräustüberls erkundeten.

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Jetzt war es nur noch ein Katzensprung bis zu Parkplatz, den wir gegen 18:30 erreichten.

Fazit: Ein herrlicher Wandertag der viel für Geist und Körper gebracht hat.

Teilnehmer:
Karin, Theresa, Hannelore, Erika, Helga I., Christine, Maria, Erna, Renate, Willi, Helmut, und Edgar.

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