Moselwanderwoche 2019

Dieses Jahr führte die Ski- und Bergsportabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld im September mit 14 Teilnehmern eine Wanderwoche an der Mosel durch.

Sonntag:
Anreise
Gegen 14.30 Uhr kamen wir am Gasthaus Ringelsteiner Mühle in Moselkern an und ließen uns zur Kaffeepause auf der Terrasse nieder. Einige machten anschließend noch einen Abstecher zur Burg Eltz. Nach dem Abendessen, Tourenbesprechung in gemütliche Runde.

1.Wandertag Montag:
Eltzer Burgpanorama (von der Ringelsteiner Mühle über Wirschem zur Burg Eltz und zurück)
Von Hotel aus führte uns die erste Tour anfangs in vielen Serpentinen steil den Berg hinauf, bis wir nach ca. 200 Hm eine Aussichtsplattform erreichten. Von nun an wanderten wir durch Wald und Flur, bis wir den kleinen Weiler Wirschem erreichten. Jetzt ging es bergauf –bergab durch die bereits abgeernteten Felder, bis wir anschließend ins Eltztal hinabstiegen und den Verlauf der Eltz bis zur Burg Eltz folgten. Jetzt hatten wir noch ca. 4 Km bis zu unserem Hotel zu bestreiten.

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2. Wandertag Dienstag:
Bleidenberger Ausblicke (von Oberfell zur Burg Thurant und über den „Sieben Fälle Klettersteig“ zurück)

Heute starteten wir vom Parkplatz der Kirche in Oberfell. Wieder stiegen wir anfangs recht steil durch die Weinberge hinauf und hatten dabei immer wieder herrliche Ausblicke auf die Mosel und in die Vordereifel. Weiter wanderten wir durch Wälder und über Wiesen bis zur Hütte am Dickenberg, wo wir eine längere Rast einlegten. Nachdem wir die K 71 überquert hatten stiegen wir hinab ins Tal des Alkener Bachs, den wir bis zur imposanten Helmutseiche folgten. Jetzt stiegen wir wieder bis zur Burg Thurant hinauf und folgten den Weg durch die Weinberge, stets mit Blick auf die Mosel, bis zum Aussichtspunkt hoch über dem Ort Alken. Nun stiegen wir wieder hinab. In Alken angekommen, schritten wir durch das alte Stadttor. Und wieder ging es bergauf. Über den Klettersteig „Sieben Fußfälle“ erreichten wir nun die Wallfahrtskirche Bleidenberg. Nun endlich folgte der letzte Abstieg hinunter nach Oberfell.
 
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3. Tag Mittwoch:
Cochem (Senfmuseum, Reichsburg und Altstadtrundgang)

Nach den doch anstrengenden zwei Wandertagen hatten wir uns einen Erholungstag verdient. Heute besuchten wir das Senfmuseum in Cochem, bummelten durch die Altstadt und besichtigten die Reichsburg. Am Nachmittag war eine Planwagenfahrt durch die Weinberge mit Weinprobe angesagt, bei der wir einiges interessantes über Gegend und den Weinanbau erfuhren.

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4. Wandertag Donnerstag:
Pyrmonter Felsensteig (von der Pyrmonter Mühle über den Eltzbach zur Burg Pyrmont und zurück)

Heute fuhren wir ins Hinterland hinein. Vom Parkplatz der Pyrmonter Mühle wanderten wir, wie konnte es anders sein, wieder bergauf zur Kollinger Höhe. Weiter ging es dann in sanften An- und Abstiegen bis zur Höhe 341. Auf dem Weg dorthin hatte es leicht zu regnen angefangen. Am Juckelberg angekommen ließen wir uns in der dortigen Schutzhütte zur Mittagsrast nieder. Nach der Rast führte uns der Weg hinab ins Tal des Elzbaches, den wir, stetig bergauf – bergab in vielen Windungen und an der „Teufelskammer vorbei, folgten. Nach ca. 3Km verließen wir den Eltzbach und stiegen zur Burg Pyrmont hinauf. Oben angekommen führte uns der Weg in einer großen Kehre und an den Wasserfällen vorbei hinab zur Pyrmonter Mühle.
 
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5. Wandertag Freitag:
Schwalberstieg (von Niederfell über den Arkenwälderhof zur Hitzlay und über den Nachtigallenpfad zurück)

Von der Linkenmühle in Niederfell führte uns der Weg sanft ansteigend durch das Aspeler Bachtal bis zum Schwalberhof. Weiter ging’s durch das Schwalberbachtal bis zum Arkenwälderhof und weiter hinab bis zur Furt durch den Aspeler Bach. Nun stiegen wir wieder bergauf bis zur Hitzlay, wo uns das Moseltal zu Füßen lag. Hier verweilten wir eine Zeitlang und beobachten die Schiffen unten auf der Mosel, die dort durch eine Schleusse fuhren. Anschließend wanderten wir zum Aussichtsturm der Mönch-Felix-Hütte und dann über den Nachtigallenpfad wieder hinab zum Ausgangspunkt.

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6. Wandertag Samstag:
Hatzenporter Layensteig (von Hatzenport über das Schrumpftal und den Dolling-Kletterpfad zurück)

Den letzten Wandertag starteten wir in Hatzenport. Immer durch die Weinberge und mit Blick auf die Mosel führte der Pfad stetig bergauf bis zur Rabenlay. Von hier aus ging es über die sanft gewellten Kuppen des Schromberger Thalberges und anschließend durch einen Eichenwald hinab ins Schrumpftal. Eine Zeit lang folgten wir den Schrumpfbach, bis wir wieder zu den Höhen des Maifeldes aufstiegen. Nach ca. 2Km kamen wir auf der anderen Seite von Hatzenport wieder an die Hangkante, wo sich der Blick zur Mosel öffnete. Wieder durch Weinberge stiegen wir nach Hatzenport hinab. Doch kurz vor der Ortschaft bewältigten wir noch den „Dolling-Klettersteig.
 
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Sonntag:
Rückfahrt (mit Zwischenstation in Speyer nach Karlsfeld zurück)

Nach dem Frühstück packen verladen und Abreise. Zwischenstation in Speyer mit Besichtigung des Dom’s und Rundgang durch die Altstadt. Gegen 17:30 Uhr Ankunft in Karlsfeld.


In den 6 Tagen legten wir ca. 64 Km zurück, stiegen 1900 Hm bergauf und bergab. Wir hatten einigermaßen gutes Wanderwetter, fast immer Sonnenschein und gute Fernsicht.

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Teilnehmer: Theresa, Karin, Helga, Gudrun, Maria, Regina, Hedwig, Christine, Fini, Erwin, Mani, Willi, Frank, und Edgar.

 

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