Soiernhaus 2018 (1610m)

Der Wetterbericht hatte für Mittwoch nur Sonnenschein angesagt und so war es auch. Als wir Elf um halb acht am Wanderparkplatz in Krün ankamen, strahlte der Planet schon mit voller Kraft vom Himmel. Nur gut, dass uns der Weg bis zur Fischbachalm durch lichten Hochwald am Nordhang des Schöttelkars führte. Zuerst fast eben, dann in mehreren Etappen immer steiler werdend, stiegen wir die ersten 530 Hm zügig bergauf und kamen mit einer Trinkpause nach zwei Stunden auf der Fischbachalm an. Hier machten wir eine längere Pause.

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Auf dem Weg bis hierher sahen wir, was die Unwetter der letzten Tage angerichtet hatten. Durch die Brücke des Felsengrabens konnte kein Tropfen Wasser mehr durchfließen, sie war bis zur Oberkante mit Geröll und Schlamm zu und den Kaltwassergraben hatte man zwar schon ausgebaggert, aber am Brückengeländer hing immer noch der Schlamm. Aufgrund dieser  Murenabgänge hatte unser Wanderführer Edgar schon die Befürchtung, dass der Lakaiensteig, der von der Fischbachalm zum Soiernhaus führt, gesperrt sein würde. Aber dem war nicht so. So traten wir gegen 10:00 Uhr die schwierigere Etappe unserer Tour an. Nach ca. einem Kilometer standen wir vor dem ersten Hindernis, das Unwetter hatte hier in der Rinne den Pfad weg gerissen.

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Doch mit gegenseitiger Unterstützung und einigen Kletterkünsten kamen wir alle auf der anderen Seite an. Es sollte nicht die einzige Schwierigkeit gewesen sein, (noch drei Mal war der Steig in den abgehenden Rinnen beschädigt) die wir aber alle meisterten und uns um 13:00 Uhr heil und glücklich auf der Terrasse  des Soiernhauses niederließen.

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Gegen 14:00 Uhr traten wir den Rückweg an. Edgar hatte sich aufgrund des desolaten Zustandes des Lakaiensteiges dazu entschlossen über den Hundstall abzusteigen. So stiegen wir, an den Soiernseeen vorbei, wo einige von uns sich die heiß gelaufenen Füße kühlten,

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an der Westflanke des Krapfenkars in etlichen Serpentinen und über Geröllhalden bis zum Hundstall hinab und von dort aus wieder 160 Hm hinauf zur Fischbachalm. Von da aus ging es dann zurück zum Parkplatz bei dem wir gegen 18:15 Uhr ankamen.

Fazit: Bis jetzt war das eine unserer längsten und schwierigsten Touren, aber schön war sie doch!!

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Teilnehmer:
Gudrun, Karin, Erika, Theresa, Renate, Karin, Rudi, Erwin, Willi, Helmut und Edgar.

Alle Bilder gibt es hier.

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