Von Dietramszell um den Hackensee

Am Mittwoch den 08. Februar führte die Wandergruppe der Ski- und Bergsportabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld mit neun Teilnehmern eine Winterwanderung zum Hackensee bei Dietramszell durch.

Aufgrund des vorausgegangenen Wärmeeinbruchs, der den Schnee in den tieferen Lagen zum Schmelzen gebracht hatte, entschloss sich Wanderführer Edgar Swoboda anstatt der vorgesehenen Schneeschuhtour eine Winterwanderung durchzuführen.
Ausgangspunkt der Wanderung war das Kloster Dietramszell. Von dort führte der Weg zunächst zur Wallfahrtskirche Maria Elend und dann über das „Grüne Marterl“ und das „Schwarze Kreuz“ zum Hackensee. Anschließend ging es über den Waldweiher zum Ausgangspunkt zurück.

Als wir den Weg zur Wallfahrtskirche antraten, fragten sich manche Teilnehmer im Stillen, warum wir eigentlich die Wanderstöcke mitgenommen hatten. Aber spätestens, als wir am Waldrand ankamen waren alle froh, diese mitgenommen zu haben, denn ab da stapften wir durch harschigen Schnee, der immer wieder von Eisflächen unterbrochen wurde und folgten den Spuren, die frühere Wanderer hinterlassen hatten. Beim „Grünen Marterl“ (einer mit Votivbildern bemalten Holzsäule, die die Geschichte von Dietramszell zeigen)

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angekommen, machten wir unsere erste Trinkpause. Danach wanderten wir weiter durch den verschneiten Winterwald, bis zum „Schwarzen Kreuz“. Dort steht ein Gedenkbild, das an die sogenannten „Haberertreiben“ erinnert.

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Weiter führte der Forstweg bis zu einer Wegespinne. Dort hielten wir uns linker Hand und wanderten weiter bergauf, bergab bis wir den Zufluss des Hackensees erreichten. Diesen überquerten wir und folgten den kaum zu erkennenden Forstweg ein Stück durch das Hochmoor. Eigentlich hätten wir jetzt den Hackensee schon erreicht haben müssen, aber nichts war zu sehen als Bäume und auf einer Lichtung eine Hütte. Bei einem großen Holzlegepatz stand ein Auto und die Insassen luden gerade ihre Eisstöcke aus dem Kofferraum. Als wir nachfragten wo denn hier der Hackensee sei, deuteten sie auf die Lichtung mit der Hütte und lachten. Zugefroren war der See in dem mittendrinn eine Fischerhütte steht.

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Am anderen Ufer bei der Wasserwachthütte, die eine mutige Gruppe den See überquerend und der Rest am Ufer entlang erreichten, machten wir Mittagspause und sahen den älteren Herrschaften beim Eisstockschießen mitten auf dem See zu. Nach einer guten Stunde machten wir uns auf den Rückweg. Zuerst auf einem schmalen mit Wuzeln durchwachsenen  Pfad entlang des Hackensees und anschließend wieder auf harschigen und vereisten Waldwegen zurück nach Dietramszell. Bei der Fischerhütte am Waldsee ließen wir uns noch einmal zu einer kurzen Trinkpause nieder und in der Klosterschänke kehrten wir dann noch zum Tagesausklang ein.

2017Hackensee 04
 

Teilnehmer:
Erika, Gudrun, Karin, Magret, Renate, Helga, Christine, Rudi und Edgar.

Alle Bilder gibt es hier.

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