Dolomitenwanderwoche

 Dieses Jahr führte die Ski- und Bergsportabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld im September mit zwölf Teilnehmern wieder eine Wanderwoche in den Dolomiten durch.

Donnerstag
Anreise, gegen 15.00 Uhr Ankunft, Kaffee/Kuchen, Zimmervergabe, Abendessen und Tourenbesprechung.

1. Wandertag Freitag
Anderter Alpe.:
09.00 Uhr vom Gasthaus nach Sexten – Moos. Dann mit der Gondel zu den Rotwandwiesen. Weiter am Westhang der Rotwandköpfe entlang bis zur Anderter-Alpe. Dort besichtigten wir das Freilichtmuseum, die Stellungen des ersten Weltkrieges. Gegen 14.00 Uhr kamen wir wieder an der Rudihütte an und fuhren nach einer kurzen Einkehr wieder ins Tal hinab. Gehzeit insgesamt 3,5 Stunden und ca. 400 Hm (es gab viel zu sehen!!)

2. Wandertag Samstag
Von der Auronzohütte über das Büllelejoch zum Fischleintal.:
08.00 Uhr Abfahrt zum „Dreizinnenblick“, von dort aus mit dem Linienbus zur Auronzohütte. Jetzt zu Fuß über die Büllelejoch- und Zsigmondyhütte hinab zur Talschlusshütte und weiter zum Parkplatz Fischleinboden, den wir gegen 19.00 Uhr erreichten. Eine schöne, aber anstrengende Tour mit herrlichen Ausblick auf die Berge der Sextener Dolomiten. Gehzeit ca. 7 Stunden, ca. 300 Hm hinauf und 1000 Hm hinab.

3. Wandertag Sonntag
Citta di Carpi.:
Eigentlich war an diesem Tag der Monte Piana geplant. Aber als wir gegen 09.00 Uhr an der Passstraße zu den Dreizinnen ankamen, war diese wegen einer Großveranstaltung gesperrt. So entschlossen wir uns kurzfristig zur Wanderung auf die Citta di Carpi. Ausgangspunkt war die Südspitze des Misurinasees. Zuerst ging es zügig Bergauf bis zur Bergstation Alla Baita Misurina, von da ab mäßig Bergauf – Bergab bis zur Rifugio Citta di Carpi. Nach einer ausgiebigen Jause ging es wieder zurück zum Parkplatz. Leider konnten wir die umliegenden Berggipfel nur schemenhaft durch die tief hängenden Wocken erblicken. Gehzeit ca. 4 Stunden und 400 Hm

4. Wandertag Montag
Da es die ganze Nacht bis zum Frühstück geregnet hatte und der Wetterbericht für den Tag schlechtes Wetter vorhersagte, beschlossen wir am Vormittag die Schaukäserei in Toblach zu besichtigen und am Nachmittag eine Wanderung vor Ort durchzuführen. Der Besuch der Schaukäserei mit Führung und Verköstigung war sehr lehrreich. Wir konnten sehr viel über die Herstellung, Lagerung und Reifung von Käse erfahren, die verschiedenen Käsesorten verköstigen und deren Produktion direkt zusehen.
Am Nachmittag hatte das Wetter sich wieder beruhigt und wir wanderten vom Gasthaus zum Pragser Wildsee und zurück.

5. Wandertag Dienstag
Monte Piana.:
08.30 Uhr Abfahrt zum Parkplatz bei der Mautstelle zur Passstraße Dreizinnen. Von da aus zu Fuß auf den Monte Piana, Besichtigung der Stellungssysteme vom 1. Weltkrieg und betrachten des einmaligen Panoramas der Dolomitengipfel. Die Bergspitze wurde 1915 von den Italienern abgesprengt und man kann dort bei klarer Sicht fast die gesamte Dolomitenwelt bis hin zu den Karnischen Alpen sehen. Zufällig wurden wir Zuschauer eines Events, das nur alle paar Jahre hier stattfindet. Ca. 200 Teilnehmer aus aller Welt treffen sich hier um sich für eine Woche im high lining zu messen. High line ist das Gegenteil von slag line. Hier wird das Band nicht über den Boden, sondern über Schluchten und Abgründe gespannt. Ein Nervenkitzel der besonderen Art. Wir waren überwältigt von dem Mut und dem verbissenen Eifer den die jungen Leute aufbrachten die Parcours zu meistern.
Nach der Jause im Rifugio Angelo Bosi, Rückmarsch zum Parkplatz, den wir gegen 15.30 Uhr erreichten. Gehzeit ca. 5 Stunden und 550 Hm.

6. Wandertag Mittwoch
Hornischegg und Helm.:
08.30 Uhr Abfahrt zum Parkplatz der neuen Liftanlage Henn Stoll zwischen Moos und Kreuzbergpass und Auffahrt zum Stiergarten. Von da aus zu Fuß bis zum Hornischegg   und weiter bis zur Sillaner Hütte. Nach kurzer Rast weiter Richtung Helm. Beim Dreizinnenblick Abstieg zur Hahnspielhütte. Dort Einkehr und weiter zur Bergstation Helm. Dann mit der Panoramaseilbahn hinab nach Sexten. Vom Hornischegg hatten wir einen herrlichen Blick auf die Sextener Sonnenuhr, angefangen vom Neuner bis zum Einser und im Norden konnte man im Dunst die Gipfel der Hohen Tauern erahnen.
Gehzeit 4 Stunden und 500 Hm.

Donnerstag
Packen, verladen und Rückreise.

Wir hatten 5 Tage gutes Wanderwetter - meistens Sonnenschein und allgemein gute Fernsicht.
Was will man mehr.

Teilnehmer: Erika, Erna, Theresa, Karin, Hedwig, Renate, Gudrun, Toni, Rudi, Helmut, Mani und Edgar.

2015 Dolomiten WaWo

Alle Bilder gibt es hier.

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