Schneeschuhwanderungen in den Dolomiten

 Vom  06. bis 08. März führte die Bergwandergruppe der Ski- und Bergsportabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld ihre geplanten Schneeschuhwanderungen in den Sextener Dolomiten durch.

Ausgangpunkt war wie schon im Jahr davor, das Gasthaus Huber in Schmieden, Außerprags, wo wir am 05. nachmittags eintrafen und von der Familie Ploner herzlich empfangen wurden.
Am ersten Wandertag um 09.00 Uhr fuhren wir mit unserem Bergwanderführer Pepe und seinem getreuen Gefährten Rocky zum Ausgangspunkt unserer ersten Tour, dem Wanderparkplatz im Innerfeldtal, den wir gegen 09.30 Uhr erreichten. In den Medien hatten sie ja berichtet, dass es in Südtirol viel geschneit hatte, aber diese Schneehöhe, die hier lag, übertraf unsere Erwartung. Gut einen Meter über unserem Bus  türmten sich die Schneemassen auf. Nach dem wir unsere Schneeschuhe angezogen hatten, marschierten wir zuerst Richtung Drei Schuster Hütte auf dem Wanderweg, der mit gut zwei Meter festgefahrenem Schnee bedeckt war, bis wir zum Einstieg des Schneeschuhpfades kamen. Von da an stapften wir durch eine herrliche Winterlandschaft, umgeben von den gigantischen Berggipfeln der Sextener Dolomiten, bis hinauf zur Drei-Schuster-Hütte, die wir gegen 11.30 erreichten.

2014 Schneeschuhw Dolomiten 01

Nach einer ausgiebigen Jause machten wir uns gegen 13.00 Uhr auf den Rückweg und kamen gegen 15.00 Uhr wieder am Parkplatz an.
Am zweiten Wandertag war die Alpe Nemes am Fuße der Karnischen Alpen unser Ziel. Ausganspunkt war der Parkplatz beim Kreuzbergpass. Bei tiefblauem Himmel und Schnee, Schnee, Schnee…. wanderten wir insgesamt vier Stunden durch die noch teilweise unberührte Winterlandschaft und genossen den Anblick der Berggiganten wie Drei Schusterspitze, Einser, Elfer, Neuner und Arzalpenkopf, die sich uns gegenüber in den Himmel reckten. Ein Traum für jeden Schneeschuhgeher.

2014 Schneeschuhw Dolomiten 02

Der letzte Wandertag sollte der krönende Abschluss werden. Zwei Mal waren wir schon da und jedes Mal hatte der Wettergott was dagegen. Doch diese Mal konnte er nicht anders. Sonnenschein wo hin man schaute. Also machten wir uns auf dem Weg zum Strudelkopf. Vom Parkplatz Plätzwiese ging es zuerst auf dem Versorgungsweg bis zur Dürnsteinhütte und von da an mit Schneeschuhen immer der getretenen Spur folgend, den Berg hinauf. Als wir nach gut einer Stunde den Strudelsattel erreichten, sahen wir zum ersten Mal unser Ziel das Heimkehrerkreuz. Aber es waren noch hundert Höhenmeter bis dorthin zu überwinden. Und die hatten es in sich. Ein eiskalter Nordostföhn blies uns auf der letzten Etappe ins Gesicht und durch die Kleider, bis wir endlich auf dem Gipfel des Strudelkopfes standen. Die Strapazen hatten sich dieses Mal gelohnt. Ein grandioses Bergpanorama tat sich vor uns auf. Schwalbenkofel, Drei-Schusterpitze, Paternkofel, Kristallo und Hohe Gaisel umgaben uns und mittendrin die drei Zinnen. Wanderherz, was willst du mehr. Wäre dieser eiskalte Wind nicht gewesen, wären wir noch stundenlang dagestanden. So machten wir uns nach dem Gipfelfoto auf den Rückweg, kamen gegen 14.00 Uhr am Parkplatz an und fuhren zu unserer Unterkunft.

2014 Schneeschuhw Dolomiten 03

Nun waren sie vorbei, unsere drei Tage Schneeschuhwandern. Aber keiner wollte so recht nach Hause. Darum entschlossen wir uns zum Ausklang am Sonntagvormittag noch eine kleine Wanderung ohne Schneeschuhe in der Nähe zu unternehmen. Auf Höhe von Taisten wanderten wir eine gute Stunde auf einem Höhenweg und ließen uns von Pepe alle Berggipfel die wir sahen erklären.
Gegen 14.00 Uhr nahmen wir schweren Herzens Abschied von den Dolomiten, den Wirtsleuten, unserem Bergführer Pepe und von Rocky. Doch unser Entschluss stand schon jetzt fest:

Nächstes Jahr wieder!!!

Teilnehmer:  Fini, Gudrun, Renate, Erika, Theresa, Karin, Rudi, Frank, Manni und Edgar.

Alle Bilder gibt es hier 

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