Karlsfelder Handballtage 2018 ein voller Erfolg

Was vor acht Jahren als Anhängsel zum Kurt-Opatzki-Erwachsenenturnier ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einer festen, eigenständigen Größe im Karlsfelder Handballjahr gemausert – die Karlsfelder Handballtage. Auch in diesem Jahr gab es einen neuen Teilnehmerrekord.

Am Samstag waren 22 Bambini- und Miniteams, am Sonntag 27 E-Jugend-Mannschaften am Start. Die Karlsfelder Handballer können zu Recht stolz darauf sein, wie professionell sie 49 Teams an einem Wochenende ein tolles Turnier geboten haben.  

Auch Petrus meinte es in diesem Jahr wieder gut mit den kleinsten HandballerInnen und schickte Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen nach Karlsfeld.

Was die Karlsfelder Handballtage so besonders macht, sind die Spiel/Gaudistationen, die neben dem Handballspiel bewältigt werden müssen. Hier werden die Kräfte beim Seilspringen, Cornhole (hier wird mit kleinen Säckchen auf ein Brett mit einem Loch geworfen), Memory-Hindernisparcours (dazu gehört auch die Durchquerung eines Planschbeckens, was für Abkühlung sorgte) und einer Pendelstaffel gemessen.  Kinderhandballgerecht ist auch die Wertung beim Handball. Hier kommt es nicht darauf an, möglichst viele Tore zu erzielen, sondern möglichst viele Tore durch möglichst viele SpielerInnen zu erzielen, da die Tore multipliziert mit der Anzahl der TorschützInnen das Ergebnis bilden. Die Gaudispiele zählen gleichwertig zum Endergebnis, und so erzielt nicht unbedingt die beste Handballmannschaft die meisten Punkte, sondern die mit den besten Allroundtalenten. Überhaupt wird nicht von gewinnen gesprochen, jede Mannschaft spielt ihre Punkte ein, auf die die Kinder bei der abschließenden (Sieger)Ehrung stolz sein können. In Karlsfeld regiert das Motto: Spielerlebnis steht vor Spielergebnis. In diesen Altersklassen sind die Teams auch nur schwer vergleichbar, hier spielen Mädels gegen Jungs und Anfänger gegen Fortgeschrittene.

Bis Mittag wurde in einer Vorrunde die Stärke der Teams ermittelt, mit diesem Wissen wurden für den Nachmittag neue Spielgruppen zusammengestellt.

In der Mittagspause ging es zur Stärkung zum Küchenzelt. Erstaunlich, mit welcher Ruhe und welchem Tempo dort der Ansturm der Kinder abgearbeitet wurde. Auch hier macht sich die jahrelange Karlsfelder Routine stark bemerkbar.    

Pünktlich um 13 Uhr trafen sich alle wieder auf den Spielfeldern und die Turnierleitung eröffnete die Nachmittagsspiele. 

Besonders bei den ganz Kleinen am Samstag konnten erstaunliche Dinge beobachtet werden. So schnappte sich ein bis dahin eher unbeteiligter Junge den Ball, klemmte sich ihn unter den Arm und rannte in American Football Manier von einem Tor zum anderen und wieder zurück. Zwei andere Kinder fanden die orangefarbene Tormarkierung der Fußballer auf dem Rasen so interessant, dass sie sich während des Spiels hinsetzten um die Sache genauer zu inspizieren. Ja, was soll ein Schiedsrichter in solchen Fällen pfeifen… 

Um 16.30 Uhr fand an beiden Tagen die Siegerehrung statt, und jede Mannschaft wurde mit einer Urkunde und den obligatorischen Gummibärchen, und jedes Kind mit einer Medaille auf den Heimweg geschickt.

Auch in diesem Jahr konnten die OrganisatorInnen Abteilungsleiterin Brigitte Elias-Bertram, Jugendleiterin Ingrid Dirr und Kindertrainer Norbert Baaser von den Mannschaften aus Nah und Fern wieder viele Superlativen einheimsen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und Sponsoren, die diese Tage für die Kinder zu einem ganz besonderen Tag gemacht haben!

Brigitte Elias-Bertram

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