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Vereinsjugendleiter Andi Hartwich wird stellvertretender Kreisjugendleiter

Vor kurzem hat unser Vereinsjugendleiter Andreas Hartwich ein weiteres, noch viel bedeutenderes, Ehrenamt übernommen: Stellvertretender Kreisjugendleiter im Bezirk Oberbayern/Kreis Dachau. 

Die Kreisjugendleitungen bilden den Verbandsjugendtag, welcher wiederum eines von drei Organen der Bayerischen Sportjugend (BSJ) ist. Die BSJ ist die Jugendorganisation des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). Die Mitglieder der BSJ sind alle Kinder und Jugendlichen der Sportvereine sowie die Jugendleiterinnen und Jugendleiter des BLSV, der Sportfachverbände und der Vereine. Die Kreisjugendleitungen vertreten momentan 19709 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren in den 97 Landkreissportvereinen (Stand Juni 2015). 

 

Beim letzten ordentlichen Kreisjugendtag konnte mangels Kandidaten leider keine neue Kreisjugendleitung gefunden werden. Erst beim darauffolgenden außerordentlichen Treffen wurden dann doch ein Vorsitzender und sein Stellvertreter gefunden und gewählt.
René Uhlemann vom TSV Schwabhausen hatte sich in Abwesenheit schriftlich als Kreisjugendleiter zur Verfügung gestellt, unter der Voraussetzung, dass sich auch ein Kandidat für den Stellvertreterposten meldet.
Für diesen hat sich letztendlich unser Vereinsjugendleiter Andi Hartwich entschieden. Wie es zu seiner Kandidatur kam, was er sich erwartet und wie er dabei den Vorstand unterstützen möchte erzählt er uns in einem kleinen Interview: 

 

TSV: Warum hast du dich als stellvertretender Kreisjugendleiter aufstellen lassen?

Andi: Schon beim ersten Wahlversuch wurde klar formuliert, dass man sich gerade von den großen Vereinen hier Engagement erwartet. Ich hatte Herrn Albrecht, dem BLSV-Kreisvorsitzenden, versprochen, bei uns einen Kandidaten zu finden. Da dies leider nicht gelang, war ich der einzige, der damit das Versprechen einlösen konnte. Das ist aber nicht der einzige Grund.
Bei uns im TSV Eintracht Karlsfeld gibt es eine Vielzahl von Jugendleitern und Trainer, die in ihren Abteilungen zumeist autark ausgezeichnete Jugendarbeit leisten. Daher habe ich im Verein nur übergreifende Aufgaben, mehr organisatorisch als operativ. Ich habe also viel Unterstützung sowohl von der Vereinsführung als auch aus den Abteilungsjugenden. Diesen Standard, wenn auch eher typisch für einen Großverein, kann man durchaus auch nach außen vertreten und darstellen und dafür mehr Anregungen von außen in den Verein einbringen.
Ein weiterer Punkt zu meiner Entscheidung war die Zusammenarbeit mit René Uhlemann. Obwohl ich ihn zur Zeit der Wahl nicht persönlich kannte, hat er auf mich schon mit den wenigen Informationen zur Person bei mir den Eindruck hinterlassen, dass wir sicher gut zusammenarbeiten können. 

 

TSV: Was erwartest du dir von dem neuen Ehrenamt?

Andi: Vor allem einen Blick über den vereinseigenen Tellerrand. Sehen, was andere machen und Dinge, die wir beim TSV Eintracht Karlsfeld machen, auch mal hinaustragen. Das beschränkt sich, wie ich schon gelernt habe, nicht nur auf den Kreis sondern geht bis auf Bezirks- und Landesebene. Wichtig wird also die Vernetzung sein, zu der dieses Amt die besten Voraussetzungen bietet. 

 

TSV: Was werden nun deine Aufgaben sein?

Andi: Mit René habe ich mich gleich nach der Wahl in einer kurzen Gratulations-E-Mail ausgetauscht. Mit Traude Mandel, der Vorsitzenden der Bayerischen Sportjugend im Bezirk Oberbayern, hatten wir ein erstes Treffen woher ich schon weiß, dass unsere ersten Aufgaben sein werden, einen Jugendsprecher sowie die weiteren Beisitzer zu benennen. Auf der ersten offiziellen Sitzung am 1. August haben wir bereits zusammen mit unserem Schatzmeister Christian Hinze den Finanzplan 2017 fristgerecht aufgestellt. Dabei hat uns zudem Renés Vorgängerin Rosi Schüssler unterstützt.
Jugendsprecher und Beisitzer haben wir leider noch nicht, da geht die Suche nach den Ferien weiter.
Zudem brauchen wir vier Delegierte (uns beide eingeschlossen)  für die Vollversammlung des Kreisjugendrings.
Wenn ich in die kleine Broschüre mit der Stellenbeschreibung eines Vorsitzenden der Kreisjugendleitung schaue, sehe ich eine Vielzahl von Aufgaben, die eine Person alleine unmöglich stemmen kann. Es wird also sicher Teamwork und Arbeitsteilung  geben. Eine Entscheidung haben wir bereits getroffen: René wird den Sitz im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Dachau einnehmen. Derzeit müssen wir noch die Menge an Aufgaben, Mitgliedschaften in Gremien und Termine erfassen und für uns sortieren. Deshalb werden wir viele Dinge anfangs gemeinsam machen oder uns kurzfristig absprechen. Zu vielen Terminen, wie bereits den Bezirksjugendausschuss, sind wir ohnehin beide delegiert.
Jedenfalls stehen spannende Zeiten vor uns. 

 

TSV: Wie hast du neben deinem Job und dem Ehrenamt beim TSV noch Zeit für das neue Amt?

Andi: Die berufliche Belastung ist ja immer ein Thema wenn es darum geht, was man noch alles tun soll oder besser bleiben lässt. Aber auch da gilt die Regel: es geht im Ehrenamt nur das, was machbar ist. Bestimmte Dinge sind es wert, getan zu werden und das ist in diesem Fall Lobbyarbeit für die Jugend auf kommunaler, Kreis-, Bezirks- und sogar Landesebene. Das kann die Jugend noch nicht leisten, das muss aus unserer Generation kommen.

 

Das gesamte Präsidium und ich wünschen dir alles Gute und viel Erfolg im neuen Ehrenamt und freuen uns, ein so engagiertes Mitglied im Verein zu haben!

 

Ramona Dietrich

Kolbe Piroue Meyer Mandel Hartwich 1000

Von links: Stefan Kolbe, Birgit Piroué, Rüdiger Meyer, Traude Mandel, Andi Hartwich

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