19. Kurt Opatzki-Turnier vom 18. - 20. Juni 2010Letztes Wochenende veranstaltete die Handballabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld unter der Leitung von Brigitte Elias-Bertram ihr alljährliches Kurt Opatzki-Seeturnier am örtlichen Sportpark an der Jahnstraße. Heuer mussten skurrile Berufe als Namen für je eine Herren- und Damenmannschaft dienen, die für die Dauer des Turniers zu einer Spielgemeinschaft zusammengelost wurden. Da spielten dann Rechstverdreher gegen Brandstifter, Sesselfurzer gegen Trittbrettfahrer oder Quacksalber gegen Halsabschneider. Konnte am Freitagnachmittag noch halbwegs trocken aufgebaut werden, erzwang abendlicher Regen einen Umzug in die Halle - statt Rasenhandball wurde Sitzfußball gespielt. Spielfeld, Partyzone und eine großformatige Fußballübertragung lagen nebeneinander, die Spieler mussten nicht durchs Nasse und konnten bequem wechseln. Manch ein Armleuchter oder Weichei stellte am späten Abend fest, dass Sitzfußball Muskelkater in den Schultern und Blasen an den Händen erzeugt - zu engagiert wurde um die Bälle gekämpft. Nach Mitternacht konzentrierte man sich dann ausschließlich auf die Party. Die DJs sorgten für eine Riesenstimmung, die Gäste tanzten bis in den beginnenden Morgen. Laut Wetterbericht, zumindest wenn man den „richtigen“ befragt hatte, sollte es am Samstag bis abends trocken bleiben. So wurde trotz leichtem Niesel eine Turnierfortsetzung im Freien versucht - ein kalter Guss, ein paar Hagelkörner und anschließender Dauerregen sorgte für eine Rückkehr in die Halle. Von nun an wurde ein flottes Ballablegen gespielt. Permanente Manndeckung forderte von den Spielern trotz kurzer Spielzeit einiges ab und jede Nachlässigkeit wurde prompt mit einem gegnerischen Punkt bestraft. Am späten Abend lichtete sich das Feld, die Erbsenzähler reisten ab. Es hatte sich - vorübergehend - abgeregnet die Platzspiele und das Finale konnten auf den Rasenplätzen abgewickelt werden. Die Karlsfelder Damen beendeten das Turnier als Kammerjäger auf dem 13. Platz, die Herren Entscheidungsträger erreichten Dank ihrer Laimer Damen „Nandu“ einen 3. Platz. Zweiter wurden die langjährigen Finalisten als Quacksalber von der SG Süd Blumenau mit den Damen des TSV Murnau. Das Turnier gewannen die Nasenbohrer vom USC Leipzig mit den Damen der SG Süd Blumenau. Platzierung: | Platz | Teamname
| Männermannschaft | Damenmannschaft | | 1 | Nasenbohrer | USC Leipzig | SG FTM Süd Blumenau | | 2 | Quacksalber | SC FTM Süd Blumenau | TSV Murnau | | 3 | Entscheidungsträger | TSV Eintracht Karlsfeld | ESV Laim - SV Nandu | | 4 | Rechtsverdreher | ESV Laim | 1. FC Hersbruck | | 5 | Sesselfurzer | 1. FC Hersbruck | ASV Pegnitz | | 6 | Armleuchter | PSV München | HSG Konstanz | | 7 | Halsabschneider | SV Chemnitz-Harthau | ESV Neuaubing-1 | | 8 | Schaumschläger | ASV Pegnitz | SpVgg Erdweg | | 9 | Brandstifter | alpha Hard | ESV Laim | | 10 | Traumtänzer | TSG Neustadt | SG Waltenhofen/Kottern | | 11 | Warmduscher | SG Waltenhofen/Kottern
| PSV München | | 12 | Trittbrettfahrer | SpVgg Erdweg
| ESV Neuaubing-2 | | 13 | Kammerjäger | Eulenjäger BSV Limbach-Oberfrona | Baiersdorfer SV | | -- | Erbsenzähler | TSV Schongau | TSV Schongau
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